| „Unermessliche
Räume der Tätigkeit offen stehen…“
AMERIKA. EIN MYTHOS WIRD BESICHTIGT
Seit der Aufklärung und der Unabhängigkeitserklärung
der Vereinigten Staaten erscheinen die USA als ein Land, das die
Verwirklichung politischer, wirtschaftlicher, kultureller, insgesamt
gesellschaftlicher Träume ermöglicht. Von Goethes "Wilhelm
Meisters Wanderjahren" über die Romane Friedrich Gerstäckers
bis zu Franz Kafkas "Amerika" und schließlich Robert
Jungks "Die Zukunft hat schon begonnen" richten viele
deutsche Dichter und Schriftsteller in ihren Werken den Blick aufs
"Land der unbegrenzten Möglichkeiten". Bald aber,
seit Nikolaus Lenau und Ferdinand Kürnberger, wenden sie sich
auch wieder "amerikamüde" vom "wilden Westen"
ab und dem "alten Europa" zu. Gleichermaßen zu Wort
kommen die Stimmen der amerikanischen Literatur, die in Lyrik, Roman,
Drama (beispielhaft Walt Whitman, Henry David Thoreau, Theodore
Dreiser, Thornton Wilder, Ernest Hemingway, Thomas Wolfe, Philip
Roth) sich mit dem "American way of life" eindrucksvoll
auseinander setzen.
|