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"Sonnige Weiden, donnernde Höhen, schwindlichte Wege …"

DER BERG RUFT

In Mythos und Religion, Literatur und Kunst spielen Berge und Gebirge eine große Rolle: Orte, da das Gefühl der "Erhabenheit" auf den Menschen eindringt – nach Schiller eine Mischung aus "Wehsein", oft im Schauer und Schaudern sich äußernd, und von Frohsein, das sich bis zur Entzückung steigen kann. Die Texte handeln vom Berg Sinai und dem Olymp, vom Mont Ventoux und dem Rütli, vom Brocken und dem Hohen Meißner; sie erzählen von Zauberbergen und guten wie bösen Bergen; sie stammen von Petrarca, Schiller, Hölderlin, Heine, Nietzsche, Goethe, Rousseau, Thomas Mann, Richard Wagner, Albrecht von Haller, Brentano, Camus, Reinhold Messner und anderen.