Logo Hermann Glaser
Kurzlegende

Home
Kurzbiographie
Tätigkeitsbereich
Buchveröffentlichungen
Szenische Lesungen
Revuen

An der schönen blauen Donau

SEHNEN, LACHEN, WEINEN UND VERZWEIFLUNG IN WIEN

Es geht nicht um Walzerseligkeit und Heurigen-Romantik; die Stadt erweist sich als Topos: Ort und Gleichnis für grundmenschliche Verhaltensweisen und Erfahrungen, vor allem auch für die durch Ambivalenzen geprägte Epoche zwischen dem Fin de siècle und Erstem Weltkrieg. Für die irisierende dichterische Vielfalt stehen Namen wie Johann Nepomuk Nestroy, Franz Grillparzer, Hugo von Hofmannsthal, Arthur Schnitzler, Hermann Broch, Ödön von Horváth, Joseph Roth, Robert Musil, Heimito Doderer und andere. Zudem galt Wien als wichtige Stätte für die Ausprägung der feuilletonistischen "Kaffeehausliteratur", eines literarischen Genres zwischen Charme und Aggressivität, Ironie und tieferer Bedeutung, aber auch als "Versuchsstation für Weltuntergänge" (Karl Kraus).