|
Sonne, Mond und Sterne
HIMMELSGEDANKEN
Aus irdischer Verwurzelung, aber auch bedrückt
von der Schwerkraft des Lebens strebt der Mensch "nach oben"
– im Sphärenflug Enthebung erhoffend. Ob "mondbeglänzte
Zaubernacht" (Ludwig Tieck) oder die "Sonnenpferde der
Zeit" (Goethe): Dichtung ist ohne die dem Himmel entlehnten
Symbole und Bilder nicht denkbar. Mit Hilfe der Apparate des Planetariums
präsentiert die Lesebühne eine Synästhesie von Projektion,
Wort und Musik – Blicke ins literarische und astronomische
Universum.
|