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Das hab' ich in Paris gelernt …

GLANZ UND TRISTESSE EINER WELTSTADT

Wie Wien ist auch Paris zentraler Spielort der "comédie humaine" – Ort des brüchigen wie rauschhaften Lebens, sozialer Misere wie faszinierender élégance. Wenn in Paris Revolutionen ausbrachen, erschütterten sie die europäische Staatenwelt; die Entwicklungen, die Literatur und Kunst von hier aus nahmen, beeinflussten die Kultur weltweit. Das Spektrum der Texte, die aus der Atmosphäre dieser "Stadt des Schreckens und der Schönheit" hervorgingen oder sich ihr widmeten, erstreckt sich von Voltaire bis Jean-Paul Sartre, von Guy de Maupassant und Émile Zola über James Joyce, Ernest Hemingway bis Walter Benjamin, von Jean-Jacques Rousseau und Denis Diderot über Heinrich Heine, Honoré de Balzac, Charles Baudelaire bis Albert Camus und Françoise Sagan – ein "Tableau de Paris".